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Max Dauthendey
Singsangbuch . 1. Auflage 1907



Heut jagt der Wind dem Baum durch die Mähnen,
Er lacht daß es hallt, lacht mit glänzenden Zähnen,
Bläst die Sonn' an, daß ihr das Feuer aufwallt.
Zwar lahm stehen überall welkende Blumen,
Doch wir gehn nicht zahm und sammeln nicht Krumen.

Mein Schätzlein und ich, wir werden zwei Roß,
Mit fegendem Flügelpaar schlagen wir los,
Des Himmels frostblaue Scheiterflammen
Schlagen grell mit der Blutfarb zusammen.
Wir gehen nicht nur mit den Füßen spazieren,
Wir wollen wie der Wind uns in Himmeln verlieren.


  Max Dauthendey . 1867 - 1918






Gedicht: Heut jagt der Wind dem Baum durch die Mähnen

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Heut jagt der Wind dem Baum durch die Mähnen, Max Dauthendey