Gedichte.eu Impressum    

Gedichte, Lyrik, Poesie

Die ewige Hochzeit. Der brennende Kalender
162 Bücher



Max Dauthendey
Die ewige Hochzeit. Der brennende Kalender . 1. Auflage 1905



Die Zeit blieb stehen seit jener Stunde,
Kein Zeiger rückte, keine Sekunde geschah,
Die Zeit blieb stehen, seit ich Dich sah.
Mein Blut entfloh mir, da ging ich in Nacht,
Ging sacht meinem Blut nach,
Schwer fand ich mich wieder
Und seltsam des Mannes Geschick,
Ein Blick von Dir knickt ihm die Glieder.

Es fließt dunkel ein Laut: Dein Blut und mein Blut,
Ich lausche und fühle schwer, umher ist Alles groß und gut.


  Max Dauthendey . 1867 - 1918






Gedicht: Die Zeit blieb stehen seit jener Stunde

Expressionisten
Dichter abc



Dauthendey
D.e. Hochzeit. D.b. Kalender
Singsangbuch
Lusamgärtlein
Weltspuk
Lieder im Laub
Reliquien

Intern
Fehler melden!
AGB

Internet
Literatur und Kultur
Autorenseiten
Internet







Partnerlinks: Internet


Gedichte.eu - copyright © 2008 - 2009, camo & pfeiffer

Die Zeit blieb stehen seit jener Stunde, Max Dauthendey