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Zu guter Letzt
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Wilhelm Busch
Zu guter Letzt . 1. Auflage 1904



Der Fährmann lag in seinem Schiff
    Beim Schein des Mondenlichts,
Als etwas kam und rief und pfiff,
    Doch sehen that er nichts.

Ihm war, als stiegen hundert ein.
    Das Schifflein wurde schwer.
Flink, Fährmann, fahr uns übern Rhein,
    Die Zahlung folgt nachher.

Und als er seine Pflicht gethan,
    Da ging es klinglingling,
Da warf ein Goldstück in den Kahn
    Jedwedes Geisterding.

Husch, weg und weiter zog die Schar.
    Verwundert steht der Mann:
So Seelen sind zwar unsichtbar
    Und doch ist etwas dran.


  Wilhelm Busch . 1832 - 1908






Gedicht: Der Fährmann lag in seinem Schiff

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Der Fährmann lag in seinem Schiff, Wilhelm Busch